Stadtgeschichtliche Information im Röderturm

Rödertor © Jochen Ehnes

Der Röderturm ist neben dem Rathausturm der einzige zugängliche Stadtturm der Stadt Rothenburg. Sein Name leitet sich von der „curia rode” ab, die wohl in seiner Nähe lag und nach der auch die Stadt benannt ist. Da er der östlichste Turm ist, der an flaches Terrain grenzt, war er von jeher ein wichtiger Meldeposten für die Stadt. Lange Zeit befand sich daher im Fachwerkgeschoß eine Türmerwohnung.

Gerade das nordöstliche Viertel Rothenburgs, dessen städtebauliche Dominante dieser Turm ist, war 1945 fast völlig zerstört worden. Auch der Turm selbst war schwer getroffen, aber bald nach dem Krieg restituierend wieder aufgebaut worden. Diese Zerstörung zu dokumentieren, hat sich der Verein Alt-Rothenburg in einer Ausstellung zur Aufgabe gemacht.

Nirgendwo sonst in der Stadt kann man die Entwicklungsgeschichte und den Wiederaufbau nach 1945 so hautnah und unmittelbar nachvollziehen wie von diesem Turm.

Öffnungszeiten

Ehrentafel des Vereins Alt-Rothenburg im begehbaren Rödertor. © Jochen Ehnes

Täglich je nach Witterung 9:00 - 17:00 Uhr;
Dezember - Februar geschlossen, Weihnachtsmarktszeit ausgenommen.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 2,00 €,
Kinder bis 15 J.: 0,50 €.

Info:
Peter Nedwal
Schrannenplatz
91541 Rothenburg o.d.T.
Tel. 09861/2726. (Änderungen vorbehalten).

Blick vom Rödertor auf die Wenggasse © Jochen Ehnes

Blick vom Rödertor auf die Jakobskirche © Jochen Ehnes

Blick vom Rödertor auf den Rathausturm und den Markusturm (vorne). © Jochen Ehnes

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