Daten aus der Vereinsgeschichte
Den kompletten Text des Vortrags, gehalten von Dr. Richard Schmitt zur 100-Jahr-Feier des Vereins, können Sie hier downloaden (Word-doc, 90 kb)
Vereinschronik
1898
Gründung im Bärensaal als Reaktion auf den Erweiterungsbau des "Hirschen"
1906
Vereinsmuseum im Fleischhaus, zuvor Gewerbemuseum, "Lapidarium" in der Blasiuskapelle
1909
Erste Ausgabe der "Linde"
1911
Erste große Kontroverse um den Verein, wieder wegen Baumaßnahmen des Hotels "Hirschen", Rücktritt von Scheibenberger und Weigel
1931
Scharfe Mahnung des Vereins gegen Verkitschungstendenzen
1932
Finanzierung der Erschließung der Kasematten an der Wolfgangskirche
1933
"Gleichschaltung" des Vereins, ohne personelle Konsequenzen. Fast alle Ausschuß- und Vorstandsmitglieder waren in der NSDAP Mitglieder bzw. "national" gesonnen
1936
Eröffnung des Museums im ehem. Frauenkloster. Übertragung des Vereinsvermögens, vor allem seiner Sammlungen an die Stadt unter nicht ganz geklärten Umständen
1946
Neugründung des Vereins mit Erlaubnis der amerikanischen Besatzungsmacht
1948
Der Röderturm wird mit starker Unterstützung des Vereins wieder aufgebaut und bis heute vom Verein als Aussichtsturm genutzt
1953
Wiederaufbau wird als Vereinsziel in die Satzung aufgenommen
1969
Ein großes, modernes Altenwohnheim im Taubertal ("Domizilia") wird auch durch den Kampf des Vereins verhindert
1977
Eröffnung des erweiterten und sanierten "Reichsstadtmuseums" im Dominikanerinnenkloster
1984
Rettung der Fuchslochscheune vor dem Abriss
1989
Vergebliches Bemühen gegen den Umbau der Klosterscheune; deswegen Petition an den Bayerischen Landtag
1990
Bebauungsplan für die Altstadt nach jahrelangen Forderungen des Vereins erlassen; für viele Vereinsmitglieder unzureichend
1993-1997
Kauf und Sanierung der Häuser Nr. 15, 19 und 21 in der Judengasse; Versuch einer Mustersanierung
Prof. Dr. Karl Borchardt
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